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Fahrgebiet

Stavoren ist der Heimathafen der “Samenwerking”.

IJsselmeer
Das IJsselmeer ist 1932 mit dem Bau des Abschlussdeiches entstanden. Nach dem Bau des Deiches wurde durch das zulaufende Wasser aus Salzwasser langsam Süßwasser. Die Tiefe des IJsselmeeres beträgt im Durchschnitt ca. 5 Meter, an einigen Stellen jedoch ist es nicht mal einen Meter tief. Diese Untiefen sind mit rotweißen Bojen markiert, die man auch auf den Wasserkarten wiederfindet. Durch diese Untiefen ist der Wellengang auf dem IJsselmeer eher gering. Südwestlicher Wind ist im Hafen von Stavoren sehr gut spürbar, da der Wind das Wasser an die östliche Küste drückt. Das IJsselmeer ist reich an verschiedenen Wasservögel, wie Kormoranen und Flussseeschwalben. Selbst eine Flamingokolonie ist schon gesehen worden. Das IJsselmeer ist zudem Heimat vieler Fischsorten, von denen der Aal wohl die bekannteste ist.

Auf dem IJsselmeer sind viele kleine alte Städte, oft Fischerdörfer, wie Urk und Lemmer im Südosten. Authentischen Städten Medemblik und Enkhuizen auf der Westseite und friesischen Dörfer Hindelopen, Workum und Makkum im Norden. Zusätzlich Lelystad ist ein Beispiel für die neue Landgewinnung .

Weitere Informationen über die Dämme in den Niederlanden auf YouTube: Die Filme von Ernest Kleinberg: The Netherlands: Struggle for Land 30 Minuten ein alten Lehrfilm über die Geschichte der Aufarbeitung und der Schutz der kleinen Niederlande. Englisch gesprochen. Der Film zeigt auch, wie damals die neuen Deiche mit Basaltbrocken gepflastert wurden die Deiche zu schützen. Der aktuelle Besitzer des Segelns "Samenwerking“, Toon Gores, 16 Jahre alt, hat damals in der Herstellung dieser Findlinge teilgenommen und damit indirekt auf den Bau von Poldern beigetragen.

Das Wattenmeer
Das Wattenmeer, zuletzt zum Weltkulturerbe ernannt, ist von Stavoren aus hervorragend zu erreichen. Durch zwei Schleusen, einer an der westlichen Seite bei Den Oever und einer an der östlichen Seite bei Kornwerderzand, verlässt man das IJsselmeer in Richtung Nordsee und befindet sich auf Salzwasser. Das Wattenmeer ist durch die Gezeiten Ebbe und Flut geprägt. Durch stetig steigendes und fallendes Wasser wird der Meeresboden bei Ebbe teilweise sichtbar und bei Flut wieder überspült. Dadurch verändert dieses Fahrgebiet von Stunde zu Stunde sein Aussehen und seine Bedingungen. Durch die offene Verbindung zur Nordsee ist der Wellengang auf dem Wattenmeer im Gegensatz zum IJsselmeer lang, das Schiff fängt an zu rollen.
Das Wattenmeer ist Brutplatz vieler Wasservögel und Fischarten. Auf dem Meeresboden wachsen Muscheln und andere Krustentiere. Gelegentlich kann man auch von einem oder mehreren sonnenbadenden Seehunden überrascht werden. Bei günstigem Wasserstand, d.h. je nachdem ob auf- oder ablaufendes Wasser ist, ist es sehr gut möglich eine der Wattenmeerinseln anzulaufen oder auf einer Sandbank trocken zu fallen. Des Weiteren können auch Orte am Festland wie Harlingen und Franeker besucht werden.
www.dewaddenzee.nl

Markermeer
Das von Stavoren aus südwestlich gelegene Markermeer ist ebenfalls gut zu erreichen, und mit günstigem Wind kann an einem Tag auch Amsterdam angesteuert werden. Am Markermeer liegt die alte und sehenswerte Stadt Hoorn, nach der das Kap Hoorn in Südamerika genannt ist. Zwischen Hoorn und Amsterdam liegt das Gouwmeer, an dem ebenfalls alte Hafenstädte wie Volendam, Monnickendam und die Halbinsel Marken liegen, allesamt interessante Ziele, die mit dem Segelschiff gut erreicht werden können.

Hafenstädte
Stavoren, der Heimathafen der „Samenwerking”, ist eine kleine Hansestadt im südwestlichen Teil der Provinz Friesland, direkt am IJsselmeer und somit der ideale Ausgangspunkt, um die Reise zu beginnen.
Von Alters her wurde in Stavoren hauptsächlich mit Fischfang das Geld verdient, in der heutigen Zeit ist durch die internationale Konkurrenz dieser Erwerbszweig immer weniger interessant geworden. Zunehmend wird der Fremdenverkehr wichtiger.
Stavoren ist ein zentral gelegener Ausgangspunkt, um auf dem IJsselmeer, Markermeer und Wattenmeer zu segeln. Am IJsselmeer liegen viele kleine alte Städtchen, oftmals Fischerorte, wie z.B. Urk und Lemmer in südöstlicher Richtung, die authentischen Städte Medemblik und Enkhuizen am Westufer und pittoreske friesische Plätze wie Hindelopen, Workum und Makkum im Norden. Daneben ist Lelystad interessant als Beispiel für das neue eingepolderte Land.

Das Wetter
Das Wetter in den Niederlanden ist zum Segeln sehr gut geeignet! Am Meer kann das Wetter jedoch bekannterweise auch wechseln. Die Sommertemperaturen liegen zwischen 18 und 30 °C, im Frühjahr und Herbst zwischen 12 und 20 °C. Der Wind kommt oft aus südwestlicher Richtung, und Regenschauer sind auch im Sommer möglich. An einem Segeltag können verschiedene Witterungen und veränderlicher Wind, der variieren und auch plötzlich die Richtung ändern kann, die Fahrt beeinflussen.